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Bei den Suggestivstreifen für Radfahrer auf der Fahrbahn war Bonn Vorreiter. Die Stadt setzt weiter auf kostengünstige Markierungen, der Bau von Radwegen ist ins Stocken geraten.
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Seit gut zehn Jahren trägt Bonn das Prädikat einer fahrradfreundlichen Stadt. Verliehen wurde der Titel damals, weil die Stadt Vorreiter bei der Einführung der Suggestivstreifen war. Doch das ist lange her, meint der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC). Dessen Mitglieder haben ausgerechnet, dass Bonn inzwischen nur noch 21,2 Cent pro Jahr und Einwohner für die Förderung des Radverkehrs ausgebe.

Laut städtischem Radwege-Ausbauprogramm sollen für die nächsten drei Jahre 154 000 Euro für Radwege und 35 000 Euro für Abstellanlagen veranschlagt werden. Dies entspricht einem Betrag von 21,2 Cent pro Einwohner und Jahr. "Selbst die zuständigen Verwaltungsämter gehen für diesen Zeitraum von einem fast zehn Mal so hohen Bedarf von 1,3 Millionen Euro aus", sagt Frech.


Mit der Kritik steht der ADFC nicht alleine da. "An den Radwegenetzen ist seit Jahren nichts mehr gemacht worden", sagt Grünen-Ratsherr Karl Uckermann. Zwar gebe es Landeszuschüsse von 80 Prozent - aber nur noch bis zum Jahr 2013